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GRUNDHAFTER AUSBAU DES STRASSENZUGES
LIEBENWAHNSCHER PLAN UND KLOSTERHOF IN ASCHERSLEBEN

2017

Die Stadt Aschersleben beabsichtigt im Sanierungsgebiet den grundhaften Ausbau des Straßenzuges „Liebenwahnscher Plan“ und „Klosterhof“. Hierfür wurden für die Planung die Maßgaben des Verkehrskonzeptes „Innenstadt“ und des Rahmenplanes für das Sanierungsgebiet und des Denkmalschutzes berücksichtigt und beachtet. Die bisherigen Straßenbreiten von 5,85 m im Liebenwahnschen Plan und 3,50 bis 5,85 m im Bereich Klosterhof wurden im Wesentlichen beibehalten. Einzig das Nadelöhr im Bereich Liebenwahnscher Plan Nr. 11 und 15 wird künftig aufgeweitet. Aktuell beträgt die Fahrbahnbreite lediglich 2,25 m. Unklar ist bislang, ob durch einen möglichen Abriss des Hauses Nr. 11 (Ruine) eine weitere Möglichkeit zur Aufweitung der Engstelle entsteht. Dieser Sachverhalt wird bei der weiteren Bearbeitung Berücksichtigung finden. Ein Begegnungsfall PKW/LKW ist im Liebenwahnschen Plan gesichert. Der weitere Straßenverlauf zum Klosterhof kann den Begegnungsfall PKW/PKW absichern. Zur Einfahrt am Stephaneum weitet sich der Straßenraum deutlich auf und bietet neben dem Begegnungsfall LKW/PKW gleichzeitig eine Wendemöglichkeit. Straßenbegleitend sind im Liebenwahnschen Plan beidseitig Gehwege vorgesehen. Der Gehweg auf der Ostseite setzt sich bis zum Parkplatz an der Eislebener Straße fort und endet hier. Der nördliche Abschnitt des Klosterhofes wird als Mischverkehrsfläche ausgebildet. Erst im Bereich des Klosterhofes (Platzfläche) und der Platzfläche vor dem Stephaneum sind erneut Gehwege vorgesehen.


Innerhalb des Erschließungssystems der Stadt Aschersleben hat der Liebenwahnsche Plan und der Klosterhof eine untergeordnete Rolle. Der Straßenverlauf endet als Sackgasse. Für die anliegenden Grundstücke haben beide Straßen eine Erschließungsfunktion. Die Straßenführung vom Liebenwahnschen Plan bis Klosterhof ist größtenteils verwinkelt mit geradlinigen Abschnitten.


Aktuell befinden sich im Liebenwahnschen Plan und auf der Platzfläche vor dem Stephaneum je vier Laubbäume (Hainbuche im Liebenwahnschen Plan, Birke auf der Platzfläche) Während der Vorentwurf 1 eine Ergänzung der Hainbuchen im Liebenwahnschen Plan vorsieht, wird künftig auf der Platzfläche vor dem Stephaneum vollständig auf Bäume verzichtet. Die vorhandenen Birken haben bereits erhebliche Schäden am vorhandenen Gehweg angerichtet und stehen zu nah an den Gebäuden. Bei einer weiteren Gestaltungsvariante ist die Neuanlage einer Baumreihe entlang der Gebäudekante mit ausreichend Abstand zu den Gebäuden und zur Verkehrsfläche vorgesehen.


Insgesamt umfasst der Bereich Liebenwahnscher Plan/Klosterhof eine Fläche von ca. 3.600 m². Die Ausbaulänge beträgt 380m. Die Baumaßnahme ist für 2017 geplant. Die Realisierung soll in mehreren Bauabschnitten erfolgen.